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Lesezirkel-Zeitschriften – Coronafreies Lesevergnügen?

In Corona-Zeiten ist Hygiene das A und O. Nicht nur bei der Belieferung unserer Kunden und innerhalb unseres Teams, sondern auch beim Lesevergnügen.

Laut aktueller Forschungen und Einschätzungen, halten Virologen eine Übertragung der Covid19-Viren über Papieroberflächen für unwahrscheinlich. So erlaubt die Bundesregierung weiterhin den Verkauf von Zeitschriften. Auch das Bundesgesundheitsministerium schränkt die Auslage von Zeitschriften in Arztpraxen nicht ein (Hinweise für Patientinnen und Patienten in Arztpraxen).

Doch warum wird das Ansteckungsrisiko über Bargeld, die Griffe von Einkaufswagen oder durch Zeitschriften als äußerst unwahrscheinlich angesehen? Grund hierfür ist die grundsätzliche Übertragungsweise des Corona-Virus. Dieser wird wie der Grippe-Virus durch Tröpfcheninfektionen übertragen. Husten und Niesen sind hier die gängigen Übertragungswege.

Der Frankfurter Virologe Gottschalk erklärt den Unterschied zwischen Tröpfcheninfektion und Schmierinfektion wie z.B. beim Noro-Virus: "Der [Noro-Virus] kann sich übertragen, wenn man eine Türklinke anfasst oder einen Aufzugsknopf." Eine Übertragung des Corona-Virus auf diese Weise hält der Leiter des Frankfurter Gesundheitsamts für "extrem unwahrscheinlich". Für ihn steht fest: "Wenn bei Corona tatsächlich eine solche Schmierinfektion möglich wäre, wäre die Kurve der Krankenzahlen viel steiler." Charité-Virologe Christian Drosten teilt diese Einschätzung. Das Corona-Virus sei "extrem empfindlich für Eintrocknung", sagt er. Deshalb sei es so gut wie ausgeschlossen, dass Viren in ausreichender Zahl zusammenkommen, damit sich ein Mensch durch das Berühren einer Oberfläche infiziert. Auch das Robert-Koch-Institut schließt sich dieser Meinung an. Bisher ist, so RKI, noch kein Fall dokumentiert, bei der sich eine Person durch Kontakt mit einer Oberfläche angesteckt hat. 

Das Risiko, sich beim Lesen von Zeitschriften anzustecken, ist also extrem gering. Aus diesem Grund freuen wir uns, dass wir und unsere Lesezirkel-Kollegen in Deutschland noch immer Lesevergnügen für Jung und Alt liefern können. So zum Beispiel auch unsere Kollegen vom Leserkreis Daheim, die kurz in der ZDF heute Sendung zu sehen waren. Sie beliefern noch stets die Uniklinik Regensburg und versüßen so den zahlreichen Blutplasma-Spendern die Wartezeit. Deutlich erkennbar dort wie ein Blutplasma Patient eine Lesezirkel-Zeitschrift nutzt. Dieser Bericht beginnt bei 14:12 (Klick auf den 7. Punkt im Zeitstrahl) und ist etwa zwei Minuten lang, bei 14:48 und 16:17 ist die Lesezirkel-Zeitschrift gut zu sehen.

ZDF heute Sendung vom 15.4.2020 - gut zu sehen ist die Zeitschrift des Lesezirkels

Tags: corona

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